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Gewandung
Kleidung des Hochmittelalters
 

Einleitung
 


Kleidung erfüllte zu allen Zeiten verschiedene Funktionen. Neben der primären Aufgabe des Schutzes vor den Widrigkeiten der Witterung im Wandel der Jahreszeiten, kam schon früh das Bedürfnis nach der Schmückung des Körpers hinzu. Für alle Rekonstruktionen ist immer der Grundgedanke eines möglichst ökonomischen Zuschnittes und eines möglichst geringen Nähaufwands bei einer maximalen Webbreite von ca. 60 – 80 cm zugrunde zu legen. Es lassen sich zwar archäologische Hinweise auf wesentlich breitere Webstühle, wie zum Beispiel aus der salierzeitlichen Siedlung Dalen, Kreis Cuxhaven finden, diese scheinen aber einer Spezialproduktion vorbehalten gewesen zu sein. Der herstellungstechnische Mehraufwand brächte bei der Fertigung von Kleidung keinerlei Nutzen.

I. Kleidung des Adels
 
Hier muss man sagen, dass die Bezeichnung "Adel" etwas unpassend ist, denn unter diesem versteht man die gesamte höhere Schicht, d.h. auch kirchliche Würdenträger und höfische Beamte. Für die höfische Gesellschaft des Hochmittelalters waren Kleidung aus kostbaren, exotischen Stoffen und modischer Schnitt ein Teil des gesellschaftlichen Selbstverständnisses. Hierbei ist, wie bei anderen Ausprägungen der höfischen Kultur auch, der Einfluss Frankreichs unverkennbar und lässt sich auch an vielen französischen Lehenswörtern im textilen Vokabular wie Schapel, Surkot oder Stival (Stiefel) ablesen. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass in zeitlicher Hinsicht ein starkes West-Ost-Gefälle bei der Aufnahme modischer Neuerungen in Deutschland bestand. Aber auch die stärkeren Kontakte mit Byzanz und der arabischen Welt durch die Kreuzzüge fand ihren Niederschlag in der Mode. Die Luxuskleidung des Adels war oft reich bestickt und mit erlesenen Materialien wie Gold- und Silberfäden, Perlen, Korallen, Edelsteinen, silbernen Knöpfen oder prächtigen gewebten Borten verziert. Die Farbigkeit der Kleidung und die kontrastreiche Kombination von Futter und Obermaterial oder die Mi-Parti-Mode (franz.-lat.: halb-geteilt) waren ebenfalls kennzeichnend für die höfische Mode. Die für die Färbung der Stoffe erforderlichen Drogen wurden ebenfalls über zum Teil sehr große Entfernungen gehandelt. Rotholz stammte aus den tropischen Regionen Ostindiens, ebenso wie der Name ja schon andeutet Indigo. Der aus der Purpurschnecke gewonnene Farbstoff Purpur war bereits während der römischen Antike nur den gesellschaftlichen Eliten vorbehalten. Seit dem 12. Jahrhundert setzte in der Kleidung des Adels allmählich eine stärkere Betonung der Körperformen ein, was zu deutlichen Unterschieden in der Kleidung bei den Geschlechtern führte. Insbesondere die Betonung der weiblichen Taille lässt sich in der sakralen Großplastik wie den berühmten Stifterfiguren des Naumburger Domes oder in zeitgenössischen Illustrationen deutlich erkennen.

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