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Lazarus-Orden


Lazarus-Orden
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Lazarus-Orden, offiziell: Militärischer und Hospitalischer Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem, ist eine Ritter-Gemeinschaft, die im Mittelalter gegründet wurde, um das Christentum zu verteidigen. Heute ist der Orden in der weltweiten humanitären Hilfe und traditionsgemäß im Bereich der Alten- und Krankenhilfe engagiert. In dem ökumenischen Orden sind Christen der Ostkirchen (orthodoxe und altorientalische) und der Westkirchen (anglikanische, katholische, evangelische, protestantische) Mitglieder und alle gleichberechtigt. Aufgrund der Geschichte und immer aufrechterhaltenen ökumenischen Ausrichtung ist er einzigartig und umspannt alle christlichen Kirchen des Orients und des Okzidents.
Überblick

Der Lazarus-Orden entwickelte sich im 11. Jahrhundert aus einem St. Lazarus-Hospital, das außerhalb der Stadtmauern von
Jerusalem gelegen war und die Kranken, Bedürftigen, Sterbenden, Leprakranken und Reisenden aufnahm und pflegte. Der Orden folgte den Ordensregeln des Augustinus von Hippo. Aus der hospitalischen Tätigkeit des Lazarus-Ordens leitet sich auch der Begriff „Lazarett“ ab. Ein einfaches, getatztes grünes Stoffkreuz auf der Brust des schwarzen Habits beziehungsweise auf der linken Schulter ihres Mantels war – wohl seit dem 12. Jahrhunderts als Raymond du Puy Großmeister der Johanniter und Lazaristen war – Symbol des St. Lazarusordens. Ursprünglich war der Krankenpflegeorden eine rein karitative Vereinigung, militarisierte sich zur Zeit der Kreuzzüge, um in kriegerischen Auseinandersetzungen um Jerusalem handlungsfähig zu bleiben. Im Orden des heiligen Lazarus, fanden Ordensritter aller Orden und auch weltliche Ritter Aufnahme. Wer in diesem Orden als Ritter aufgenommen wurde, litt für gewöhnlich an Lepra. Obwohl sie praktisch keine Rüstung trugen, gehörten sie zu den gefürchtetsten Rittern. Da sie an einer unheilbaren Krankheit litten fürchteten sie sich nicht vor dem Tod. Ein Teil dieser Krankheit machte sie für den Feind scheinbar unverwundbar, denn durch die Krankheit empfindet man kaum Schmerz bzw. hat so starke Schmerzen, das sie die Verwundungen kaum bemerken.

 

Geschichte
Mittelalterliche Entwicklung des Ordens
Die erste dokumentarische Erwähnung des Lazarus-Ordens findet sich im Jahre 1043 in einer päpstlichen Bulle von Benedikt IX., worin er dem Orden bestimmte Privilegien bewilligte. Aber bereits seit dem 4. Jahrhundert ist ein Hospital in der Nähe des Lazarustors in Jerusalem bekannt, das damals durch armenische Mönche geführt wurde. Im 9. Jahrhundert gab es dann zwei weitere Hospitäler, das Marienhospital und das Hospital des hl. Johannes, aus dem später der Hospitaliter- bzw. Johanniter-Orden hervorging. Diese drei Hospitäler wurden gemeinhin als Hospital von Jerusalem bekannt.
Vor 1098 stand der Orden unter der geistlichen Protektion des griechischen Patriarchen von Jerusalem. Nach dem ersten Kreuzzug kam der Orden unter das Protektorat des römischen Patriarchen von Jerusalem. Bis heute steht der Orden unter dem geistlichen Protektorat des Patriarchen von Antiochia, Gregor III. in Gemeinschaft mit Rom.
Die Aktivitäten des Ordens waren ursprünglich rein hospitalischer Art. Wann genau das Lazarushospital zu einem ritterlichen Orden wurde, ist nicht überliefert. Seine militärischen Funktionen ergaben sich aus dem Umstand, dass die geistlichen Ritterorden ihre an Lepra erkrankten Mitbrüder zum Dienst bei den Brüdern von St. Lazarus überstellten. Überliefert ist, dass bereits in der Schlacht von Montgisard im Jahre 1177 ein Kontingent des Lazarusordens entscheidend zum Sieg über das plündernde Heer Saladins beigetragen hat.
Bereits im 12. Jahrhundert breitete sich der Orden auf die Herkunftsländer der Kreuzfahrer aus. König Ludwig VII. von Frankreich verlieh 1154 dem Orden den königlichen Status und wies ihm das Schloss Boigny in der Nähe von Orléans zu.
Patriarch Robert von Nantes berichtete an den Papst, dass in der Schlacht von La Forbie (18. Oktober 1244) alle anwesenden Lazarusritter getötet worden. Der Orden nahm unter hohen Verlusten von 1248 bis 1250 am sechsten Kreuzzug teil und erhielt von König Ludwig IX. von Frankreich ein Haus in Damiette geschenkt, dass nach der Aufgabe der Stadt im Mai 1250 aber wieder geräumt werden musste. Im Jahr 1252 griff der Orden in der Nähe von Ramla eine arabische Karawane an um eine große Vieherde zu erbeuten, allerdings wurden die Lazarusritter nach einem Gefecht mit Sarazenenkriegern geschlagen. Laut Joinville hatten nur vier Ordensritter den Kampf überlebt.
1253 erteilte Papst Innozenz IV. dem Orden die Erlaubnis auch Großmeister zu ernennen die nicht an Lepra leiden. 1291 beteiligten sich fünfundzwanzig Ordensritter bei der Verteidigung von Akkon, die alle während des Kampfes getötet wurden. Der Orden war danach gezwungen, das Heilige Land zu verlassen, und Boigny wurde der Sitz des Großmagisteriums. Neun Jahr später stellte Urban IV. die Lazariter unter den direkten Schutz des Heiligen Stuhls und bezeichnet den Orden als „ordo militia“ und stellte ihn damit auf eine Stufe mit den großen Ritterorden der Zeit.
14. bis 19. Jahrhundert
Im Laufe des 14. und 15. Jh. entfaltete der Orden neben dem Dienste an den Leprakranken auch wieder seine militärischen Aktivitäten. Während des Hundertjährigen Krieges kämpften Lazariter für den König von Frankreich, während gleichzeitig englische Lazariter loyal an der Seite ihres Königs für England kämpften. Lazariter kämpften auch bei der Einnahme von Orléans zusammen mit der Hl. Johanna von Orléans.
Nach der Bulle Nos igitur vom 28. März 1489 verfügte Innozenz VIII. die Inkorporation des Lazarusordens mit den Kanonikern vom Heiligen Grab und den Hospitalitern. Die Anwendung blieb auf das Deutsche Reich beschränkt, wo alle Besitztümer an die Hospitaliter fielen. Die Inkorporation beschränkte sich allerdings auf das Reich, in Boigny bestand der Orden weiter fort.
Aufgrund der Intervention Kaiser Karls V. restituierte Leo X. den sizilianischen Zweig des Ordens, exakter das Priorat von Capua, welches sich in Folge vom französischen Zweig in Boigny spaltete. Pius IV. ging sogar soweit, mit der Bulle Inter assiduas vom 9. Februar 1562, eine Restauration aller Privilegien nur und ausschließlich für den italienischen Lazarusorden auszustellen.
Der 1572 von Papst Gregor XVI. gegründete Mauritiusorden war der Grund, weshalb dem sizilianischen Zweig nur eine kurze Existenz beschieden war, da er im November gleichen Jahres mit ihm zum „Orden des Heiligen Mauritius und Lazarus“ vereint wurde.
In Frankreich wurde der Ordensgroßmeister, Philibert marquis de Nérestang (1604–1620) auch Großmeister des Ordens unserer lieben Frau vom Berge Karmel. Andere Quellen sprechen von einer Vereinigung der beiden Orden.
Der Almanach Royal der Regierungszeit Ludwigs XVIII. (Frankreich) listet den Lazarus-Orden weiterhin als bestehenden Orden auf und nennt 1824 Ludwigs Nachfolger Karl als Protektor des Ordens.
Die Entwicklung der Folgejahre ist wissenschaftlich umstritten. Jedoch folgen zahlreiche neutrale Historiker der These von Peter Bander van Buren, dass 1830 – nach der Julirevolution und der Abdankung Karls – einige Offiziere den Orden weiter geführt haben. Seit 1841 stand der Orden wieder unter dem Schutz des melktisch-griechisch-katholischen Patriarchen von Jerusalem, zahlreiche Neuaufnahmen sind bis in die 1930er Jahre belegt. Die Rückkehr zu den überlieferten Strukturen des Ordens erfolge 1930. Francisco de Borbón y de La Torre, Herzog von Sevilla, wurde in diesem Jahr zum Generalleutnant des Ordens ernannt und fünf Jahre später zum Großmeister gewählt. Im Jahre 1968 spaltete sich der Orden in die „Obedienz von Malta - MO“ und die „Obedienz von Paris - PO“ und in den Folgejahren in weitere Gruppierungen. Verhandlungen zur Wiedervereinigung scheiterten im Jahr 19 Vertreter beiden Obedienzen verfolgten das Ziel der Zusammenlegung beider Obedienzen weiter. Schließlich wurden diese Bemühungen mit Erfolg gekrönt. Die beiden Großmeister traten 2004 und 2008 zurück und ermöglichten so 2008 in Manchester die Wahl eines gemeinsamen Großmeisters. Vielen vorübergehend zur Orlean-Gruppe gewechselten nationalen Jurisdiktionen kehrten 2008 in den Vereinigten Orden zurück.
Jurisdiktionen im deutschsprachigen Raum
Einzige legitime Jurisdiktion im Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist nach der Vereinigung am 1. Januar 2012 die Großballei Deutschland. Die Position des Großbailli ist vakant. S.E. Staatssek. a. D. Clemens Stroetmann leitet die Jurisdiktion als Bailli, seit seiner Einsetzung durch den 49. Großmeister im April 2012 in Berlin. Die Großballei ist in sieben Kommenden unterteilt: Schlatt (Karl Anton Walz), Berlin (vakant), Bayern (Rainer Nagel), Hessen-Nassau (Ernst-Josef Finta von Haralyi-Pávai), Rheinland (Richard Wagner), Schleswig (??) und Württemberg (Martin Käser). Darüber hinaus gibt es seit 2008 außerdem die direkt dem Großmeister unterstellte neue Erbkommende Wallendorf unter dem 1. Erbkomtur S.E. Thomas Piontek. Die 1973 errichtete Erbkommende Rheinland, die jahrelang von Generalkonsul Chev. Paul R. Kramerm, zugleich Vorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung geleitet wurde, wurde nach seinem Tod aufgelöst. Chev. Kraaemer hat sich seit 1973 unvergessene Verdienste um den Aufbau des Lazarus-Hilfswerkes, des Lazarus-Auslanddienstes und der Polenhife wie anderer Länder erworben.
Mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland (Hürth/Köln) gibt es seit 1988 das durch das Großmagisterium bestellte international tätige Humanitäre Großpriorat Europa. Unter ihrem Großprior S.E. Klaus-Peter Pokolm hat diese international wirkende Ordensjurisdiktion die vorrangige Aufgabe, internationale humanitäre Hilfe des 1972 gebildeten Lazarus-Hilfswerkes (LHW) abzuwickeln und sozialkaritative Projekte zu entwickeln und nationale Jurisdiktionen beim Aufbau von Hilfsorganisationen zu beraten. Durch großmeisterliches Dekret wurde 1988 aufgrund des Beschlusses des Großmagisteriums das Großpriorat Euroa geschaffen, um die internationale humanitäre Hilfe offiziell eingebunden in den Orden zu leisten (z. B. Polen, Rumänien, Russland, Litauen, Kroatien, Ungarn, Bosnien, Igoschetien, Kosovo aber auch Tsumai-Hilfe in Indonesien auf Nias).
Diese drei Jurisdiktionen bilden eine gemeinsame UNION unter der internationalen Führung des Großmagisteriums. Sie sind die einzigen legitimen ökumenisch ausgerichteten Vertretungen des Ordens, die ihren Sitz in Deutschland haben und unter dem gemeinsamen 49. Großmeister Carlos Gereda de Borbón wirken.
Nach den beiden Weltkriegen begann auch in Österreich der Lazarus-Orden wieder aufzublühen, indem 1968 die Wiedererrichtung eines Großpriorats für Österreich erfolgte und Leopold von Habsburg-Lothringen zum Großprior ernannt wurde. Ziel der damaligen Verantwortlichen war es auch, den Orden kirchlich und staatlich in einer angemessenen Rechtsform zu verankern.
So wurde auf Beschluss der Österreichischen Bischofskonferenz vom 6. bis 8. April 1976 der Lazarus-Orden (Paris Obedienz) per Dekret Seiner Eminenz Franz Kardinal König vom 15. Dezember 1977 (Z. 1202-77) gemäß dem damaligen kanonischen Recht Par. 708 CIC/1917 als Pia Unio errichtet und erlangte damit Rechtspersönlichkeit im kirchlichen Bereich. Auf Grundlage des Konkordates 1933 folgte die Erlangung der Rechtspersönlichkeit für den staatlichen Bereich mit 21. Juli 1980. Das Großpriorat von Österreich tritt seither ausschließlich unter seinem kirchlichen Namen „Ritter des Heiligen Lazarus zu Jerusalem oder kurz Lazarus-Orden“ (Zit. Dekret Kard. König) in Erscheinung. Es untersteht bis heute der österreichischen Bischofskonferenz und ist aufgrund seiner Rechtsform unter der Jurisdiktion des römischen Kirchenrechts ist aber Teil des Vereinigten Ordens unter dem gemeinsamen Großmeister. Im April 2008 wurde Prälat Johann Holzinger Can.Reg. als Ordensprälat des Großpriorates von Österreich installiert - er ist gleichzeitig Propst von Stift St. Florian. Als Ordensprotektor des Großpriorates von Österreich fungierte Otto von Habsburg.
Daneben tritt die „Großballei Österreich“ als zivilrechtlich organisierte Jurisdiktion des Lazarusorden auf. Die Großballei Österreich entstand im Rahmen der internationalen Ordenspaltung von 1973 und war in der Folge die österreichische Repräsentanz der Obedienz Malta. Die Großballei Österreich des Lazarusordens gründete 1973 nach dem deutschen Vorbild von 1972 in Deutschland in Österreich auch ein Lazarus-Hilfswerk (LHW).
Heutige Struktur
Leitung
Nach der derzeit gültigen Ordensverfassung liegt die Leitung des Ordens bei einem vom Generalkapitel gewählten Großmeister. Ihm zur Seite steht ein Koadjutor (derzeit Francisco de Borbon von Hardenberg) als Vertreter und der Ordensrat aus verschiedenen Funktionären (Großkanzler als Chef der Verwaltung, Großprior, Großkomtur, Großhospitalier, Großjustitiar etc.).
Offizieller Sitz des Ordens ist das Castello Lanzun in San Ġwann auf der Insel Malta.
Mitglieder
Der Orden hat sowohl weibliche als auch männliche Mitglieder, die, obwohl alle Ränge gleichberechtigt sind, in sechs Kategorien eingeteilt: Mitglied, Offizier, Kommandeur, Ritter, Kommandeurritter, Großkreuzritter. Weibliche Mitglieder werden nicht als Ritter, sondern als Damen bezeichnet. Geistliche Mitglieder sind in die Ränge Assistenzkaplan, Kaplan, Seniorkaplan und Ordensprälat bzw. kirchliches Großkreuz eingeteilt.
Ordenskleidung und Insignien
Ein grüngefütterter schwarzer Radmantel mit einem achtspitzigen grünen Kreuz auf der linken Schulter wird von allen Mitgliedern getragen. Nach der Absolvierung einer Pilgerfahrt kann eine goldene Pilgermuschel verliehen werden, die auf das Mantelkreuz geheftet wird. Es kann eine Ordensuniform getragen werden. In manchen Ländern werden dazu verschiedene Arten von Kopfbedeckungen getragen.
Je nach Rang werden verschiedene Insignien getragen, nach dem bei den meisten Orden üblichen Ordensklassenmuster der französischen Ehrenlegion. Daneben bestehen Verdienstauszeichnungen.
Literatur
Peter Bander van Duren: Orders of Knighthood and Merit. The Pontifical, Religious and Secularised Catholic-founded Orders and their relationship to the Apostolic See. C. Smythe, Gerrads Cross 1995, ISBN 0-86140-371-1.
Guy Coutant de Saisseval: Les Chevaliers et Hospitaliers de Saint Lazare de Jérusalem de 1789 à 1930. Paris 1984.
Massimo Ellul: The Green Eight Pointed Cross. Watermelon Books, Valletta 2004.
Pierre E. Gautier de Sibert: Histoire de l’ordre Militaire et Hospitalier de Saint-Lazare de Jerusalem. 1772. Slatkine, Genf 1983, ISBN 2-05-100505-2 (Repr. d. Ausg. Paris 1772).
Kay Peter Jankrift: Leprose als Streiter Gottes. Institutionalisierung und Organisation des Ordens vom Heiligen Lazarus zu Jerusalem von seinen Anfängen bis zum Jahre 1350. Lit Verlag, Münster 1996, ISBN 3-8258-2589-2.
Walter G. Rödel: Werden und Wirken des Lazarus-Ordens. Ein Überblick mit besonderer Berücksichtigung der Ordenshäuser in Deutschland und der Schweiz. Josef Müller GmbH, Schildgen 1974.
Ein Tafelgemälde aus dem schwarzen Orden. Als Memento für die Schüler des heiligen Lazarus aus Bethanien. Schreiner, Düsseldorf 1795. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

 
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